AccueilMondeWelche Digital-Health-Startups werden 2026 gewinnen?

Welche Digital-Health-Startups werden 2026 gewinnen?

Laut Führungskräften des Risikokapital- und Private-Equity-Unternehmens Breyer Capital könnte die digitale Gesundheitswelt in diesem Jahr in eine neue Phase eintreten, in der die Umsetzung genauso wichtig ist wie die Innovation.

Hier sind drei Branchentrends, von denen sie glauben, dass sie die Marktdynamik im Jahr 2026 prägen werden.

Die Einschränkungen in der Biotechnologie verlagern sich von der Biologie hin zur Logistik

Dieses Jahr könnte einen Wendepunkt in der Gesundheitsinnovation markieren, bei dem die größten Herausforderungen nicht mehr wissenschaftlicher, sondern praktischer Natur sind, sagte Bret Bostwick, der letzten Monat als Venture Advisor zu Breyer kam.

„In der Vergangenheit steckten wir in bestimmten Therapiegebieten fest, weil die Biologie noch nicht weit genug fortgeschritten war, um den nächsten Schritt zu machen. Wir verstehen die Biologie zunehmend sehr gut, sind aber durch logistische Hürden eingeschränkt“, bemerkte er.

Da die wissenschaftlichen Erkenntnisse weitgehend vorliegen, liegt die echte Chance in Technologien, die die Bereitstellung von Therapien, die Herstellung billiger und die Skalierung einfacher machen, sagte Bostwick.

Eine wichtige Chance sei der Übergang von Ex-vivo- zu In-vivo-Ansätzen in der Zelltechnik, betonte er. Das heißt, anstatt die Zellen eines Patienten zu entnehmen, sie über Wochen in einem Labor zu manipulieren und sie dann erneut zu infundieren, könnten Ärzte Therapien direkt in den Körper verabreichen, die die Zellen an Ort und Stelle neu programmieren.

Bottom-up-Annahme

Die Go-to-Market-Strategien von Start-ups im Gesundheitswesen verlagern sich vom traditionellen Unternehmensverkauf hin zu Direct-to-Clinician- und Direct-to-Consumer-Modellen, betonte Morgan Cheatham, Partner und Leiter des Gesundheitswesens und der Biowissenschaften bei Breyer.

Anstatt sich mit langsamen, komplexen Beschaffungsprozessen in Gesundheitssystemen auseinanderzusetzen, erreichen Unternehmen ihre Nutzer zunehmend durch produktorientierte Erfahrungen, die zunächst von Ärzten übernommen und später institutionenübergreifend skaliert werden.

„Ich verwende OpenEvidence als Beispiel, aber es gibt auch andere – wir sehen allmählich Bottom-up-Ansätze, bei denen Unternehmen attraktive Produkte auf den Markt bringen, die den Bedürfnissen von Anwendern im Gesundheitswesen und in den Biowissenschaften in einem zugänglicheren Format gerecht werden“, erklärte Cheatham.

Der Aufstieg der KI helfe Startups auch dabei, Produkte schneller zu entwickeln und auf den Markt zu bringen und direkt mit Klinikern und Wissenschaftlern zu iterieren, fügte er hinzu.

Während dieser Ansatz die Einführung frühzeitig beschleunigen kann, müssen Startups irgendwann wieder in Unternehmenssysteme wie EHRs und Schadensplattformen integriert werden.

Die Konsolidierung kommt

Die explosionsartige Zunahme von KI-Startups im Gesundheitswesen hat zu einem überfüllten Markt geführt, und Cheatham geht davon aus, dass dieses Jahr ein großes Jahr für Fusionen und Übernahmen wird, insbesondere wenn es um Software geht.

Viele Unternehmen stehen vor einer strategischen Frage: Können Sie Plattform- oder Kategorieführer werden oder stecken Sie in einer Nische fest, die übernommen oder an den Rand gedrängt wird?

„Es heißt rollen oder gerollt werden“, erklärte Cheatham.

Da Gesundheitsorganisationen ihre Technologie-Stacks und KI-Fähigkeiten neu bewerten, bevorzugen sie zunehmend weniger, stärker integrierte Plattformen gegenüber fragmentierten Tools, sagte Cheatham. Er glaubt, dass dieser Wandel die Geschäftsabwicklung beschleunigen und zeigen wird, welche Unternehmen als wahre Gewinner hervorgehen.

Foto: MicroStockHub, Getty Images

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